11 Fragen - 11 Antworten
Warum kandidieren Sie?
Welche Aufgaben würden Sie sich im Landtag gerne widmen?
Haben Sie ein Vorbild? Wer ist das und warum?
Warum sind Sie politisch aktiv?
Welches ist für Sie die große politische oder gesellschaftliche Errungenschaft?
Wer ist Ihr politisches Vorbild?
Worüber haben Sie sich in den vergangen vier Jahren politisch gefreut?
Was ärgert Sie in der Politik?
Verstehen Sie eigentlich Ihren Steuerbescheid?
Nein.
Was motiviert Sie tagtäglich?
Sie haben drei Wünsche frei. Welche sind das?
Fragen an den Kandidaten Nikolas Palmarini
Nikolas Palmarini (37) ist als Sohn eines Wahlkanadiers mit italienischen Wurzeln und einer deutschen Mutter in München geboren und aufgewachsen. Mit Edenkoben verbindet ihn insbesondere seine Großmutter, Liesel Rupf, geb. Pirrung. In seiner Kindheit war Palmarini oft und lange in Edenkoben, weshalb er die Südpfalz wie "seine Westentasche" kenne. Der dreifache Vater ist Unternehmer und Vorstandvorsitzender der PALMI Content Mediendienst AG mit Sitz in München. Nikolas Palmarini wurde auf der Mitgliederversammlung im Wahlkreis "Landau" mit großer Mehrheit zum Direktkandidaten gewählt.
Warum kandidieren Sie?
Ich bringe die Fähigkeit und berufliche Flexibilität mit, mich für den politischen Erfolg der FDP zu engagieren und bin gerne bereit, dies auch in vorderster Front zu tun. Ich habe hier bei der FDP und Ihnen eine politische Heimat gefunden, in der ich mich sehr wohl fühle und möchte gemeinsame Erfolge erringen. Ich möchte einen guten, ehrlichen und umfassenden Wahlkampf führen und mit meiner FDP das bestmögliche Wahlergebnis erarbeiten. In meiner Zeit als Rundfunkredakteur und -moderator habe ich erfahren, wie wichtig es ist, nicht nur zu Menschen zu sprechen, sondern mit ihnen zu sprechen, zu erklären und zu moderieren - also kommunizieren. Fast allen Parteien fällt es schwer, ihre Inhalte und Politik den Wählern richtig zu kommunizieren. Man muss im Rundfunk den Hörer mitnehmen und in der Politik den Wähler. Dies wird oft vergessen.
Welche Aufgaben würden Sie sich im Landtag gerne widmen?
Ich selbst verfolge sehr intensiv den Landesfachausschuss Europa. Denn wir sind Europa - und an Europa vorbei lässt sich keine Politik gestalten. Auch sind mir gerade in der heutigen Zeit die Wahrung und Widerherstellung unserer Bürgerrechte und der Datenschutz ein besonderes Anliegen.
Haben Sie ein Vorbild? Wer ist das und warum?
Mein Großvater Prof. Dr. h.c. Senator Hugo Rupf. Er war ein großer Unternehmer, der von sich heraus stets vorbildlich in Verantwortung für die Forma Voith wirtschaftlichen Erfolg und soziale Verantwortung vorgelebt und umgesetzt hat. Er lehrte mich die Tugenden Loyalität, Gradlinigkeit und Verbindlichkeit.
Warum sind Sie politisch aktiv?
Wer mitreden möchte, sollte auch mit anpacken.
Was ist für Sie Heimat?Da wo die familiären Wurzeln sind und wo die eigenen Kinder heranwachsen. Für mich persönlich bedeutet dies Europa, die Welt und die Pfalz.
Welches ist für Sie die große politische oder gesellschaftliche Errungenschaft?
Die Demokratie, die soziale Marktwirtschaft, die deutsche Wiedervereinigung, die Europäische Union und der Euro.
Wer ist Ihr politisches Vorbild?
Ich tue mir generell schwer mit Vorbildern. Es gibt so viele bedeutende Persönlichkeiten in der Geschichte und Gegenwart, deren Arbeit man in Teilbereichen als vorbildlich bezeichnen kann, aber eben nur in Teilbereichen.
Worüber haben Sie sich in den vergangen vier Jahren politisch gefreut?
Über den Wahlerfolg bei der Bundestagswahl der FDP und dass sich die Vernunft am Ende durchgesetzt hat.
Was ärgert Sie in der Politik?
Dass viele Parteien und Politiker offensichtlich machtpolitische Entscheidungen über die Interessen des Landes stellen.
Das unkonstruktive Herumgehacke auf politischen Gegnern und die ständige Dummschwätzerei an der Sache vorbei.
Unwahrheiten, Schlingerkurse und Unloyalität.
Verstehen Sie eigentlich Ihren Steuerbescheid?
Nein.
Was motiviert Sie tagtäglich?
Mein Großvater zitierte gern Tagore: "Ich schlief und träumte das Leben sei Freude. Ich erwachte und merkte das Leben ist Pflicht. Ich arbeitete und die Pflicht ward mir zur Freude." Diesen Spruch habe ich mir zu eigen gemacht. Und natürlich motivieren mich meine Kinder. Sie erinnern mich jeden Tag daran, warum es lohnt, sich für eine bessere Welt einzusetzen.
Sie haben drei Wünsche frei. Welche sind das?
Als ersten Wunsch wünsche ich mir mehr freie Wünsche. Und dann:
Freiheit, Glück und Frieden für alle, keine unheilbaren Krankheiten und kein Hunger in der Welt. Dass jeder etwas hat, woran er glauben kann und dass in diesem Glauben Toleranz, Nächstenliebe und Friedfertigkeit ganz oben stehen.
