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17.07.2010

Schulbuchausleihe in LD nur unbefriedigend organisiert


(c) Walker/Pixelio

LANDAU. Die FDP hat genauere Zahlen zur umstrittenen Schulbuchausleihe gefordert. Wie die Verwaltung mitteilt, werden im Schuljahr 2010/2011 rund 2.000 Schülerinnen und Schüler an der Schulbuchausleihe teilnehmen. Dafür muss die Stadt mit 321.000 EUR in Vorleistung treten. Dieser Betrag war im laufenden, klammen Haushalt nicht vorgesehen und muss in den Nachtragshaushalt eingestellt werden.

"Ungeachtet der Frage nach der Sinnhaftigkeit der Ausleihe, zeigt sich deutlich, dass die Ausleihe bürokratisch, unflexibel und nicht zu Ende gedacht ist", kritisiert Silbernagel, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, die Ausleihpraxis. Es sei noch immer offen, was passiere, wenn Ausleiher die Schulbücher in einem schlechten Zustand zurückbringen. "Insbesondere wenn die Bücher kostenfrei ausgeliehen wurden, besteht dringend Klärungsbedarf. Dies ist eine elementare Frage bei solchen Ausleihverfahren", so Silbernagel weiter.
"Es ist wichtig, das möglichst schnell zu klären", sagte Silbernagel. Man könne nicht warten, bis das Problem aufgetrete. Die Schule aber auch die Ausleiher müssten wissen, was in diesem Fall zu tun ist.

"Wir finden es erstaunlich, dass elementare Fragen noch nicht geklärt sind. Es kommt mir vor, als sei das Ausleihsystem noch kurz vor der bevorstehenden Landtagswahl schnellstmöglich durchegeschoben werden musste. Obwohl es noch nicht ausgereift ist. Und obwohl es in Gänze noch nicht praxistauglich ist",  resumiert Silbernagel und kündigt an, das System weiter im Auge haben zu wollen. (17.07.2010)

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